Bach und Luther

Johann Sebastian Bach wurde in Eisenach geboren. Zweihundert Jahre zuvor ging hier Reformator Martin Luther in die Lateinschule. Die Stadt steht sinnbildlich für die Verbindung zwischen dem Reformator und dem späteren Thomaskantor, zwischen Theologie und Musik. Mit der Formel „Singen und Sagen“ stellt Luther erstmals in der Kirchengeschichte die Musik mit der Theologie auf eine Stufe. Luther dichtete zahlreiche Kirchenlieder, die Bach später vertonte.

Bach gilt nicht nur als fünfter Evangelist, sondern als der berühmteste Interpret der Bibel, deren Verbreitung nicht zuletzt auf Luthers deutsche Übersetzung zurückgeht. Bach begriff Musik als Gotteslob und Form der Verkündigung. Jedes seiner Werke unterzeichnete er mit „Soli Deo Gloria“. Die 30. Aschaffenburger Bachtage wollen anlässlich des Reformationsjubiläums die Bezüge zwischen Luther und Bach in den Mittelpunkt ihres Programms rücken.

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