Bach pur

„BACH ist Anfang und Ende aller Musik“ – so brachte Max Reger die universelle Bedeutung des Komponisten Johann Sebastian Bach in einem Stammbucheintrag aus dem Jahr 1906 zum Ausdruck. Pierre-Laurent Aimard, gefeierter Interpret zeitgenössischer Musik, äußert in einem Interview aus dem Jahr 2008, Bachs Musik fordere uns zum Unendlichen auf. Zwei Zitate, die die zentrale Stellung Johann Sebastian Bachs in der abendländischen Musikgeschichte herausheben – zwei Zitate von Musikern, die mit Aschaffenburg in Verbindung gebracht werden können. Auch wenn Aschaffenburg im engeren Sinn keine Bachstadt ist, gibt es hier eine intensive und lebendige Bach-Rezeption – und das nicht erst seit dem Bestehen der Bachgesellschaft: Max Reger gastierte am 18. März 1916 – also vor 100 Jahren – im Stadttheater. Auf dem Programm standen unter anderem Präludien und Fugen aus dem 2. Teil des Wohltemperierten Klaviers. Pierre-Laurent Aimard spielt im Rahmen der diesjährigen Bachtage Teile aus dem 1. Band des Wohltemperierten Klaviers. Bach pur – unter diesem Motto stehen die diesjährigen Bachtage. Der Focus unseres kleinen Festivals am Untermain soll diesmal auf Johann Sebastian Bach gerichtet sein – auch in der Kombination und  Gegenüberstellung mit Werken von Komponisten, die ihm vorausgingen oder nachfolgten. Die mit großem Erfolg zur Aufführung gebrachte Auftragskomposition „Bach forever – Ein Musical“ steht ein weiteres Mal auf dem Programm mit dem Ziel, auch Kindern und Jugendlichen einen Eindruck von der Größe und Bedeutung Johann Sebastian Bachs zu vermitteln. Zu den Veranstaltungen der diesjährigen Bachtage ergeht herzliche Einladung an Interessierte aller Altersgruppen. Wir wünschen eindrucksvolle Hörerlebnisse und freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!