17/7/2022
Sonntag
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18:00 Uhr
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Kreuzkapelle Großostheim
20,– €

Kammerkonzert mit Marsyas Baroque

„Mansieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
aus: Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry)

Diese Weisheit aus dem Kleinen Prinzen lässt sich auch auf die Musik übertragen: Sie ist unsichtbarer Klang.

Johann Sebastian Bach gehört zu den meist gespielten Komponisten unserer Zeit. Mit dem Format “Bach in the Dark“ möchte Marsyas Baroque jedoch das Publikum zu einem ganz neuen Hörerlebnis einladen: Bach in völliger Dunkelheit – erreicht durch größtmögliche Raumverdunklung und Schlafmasken – verändert die Wahrnehmung jedes Einzelnen. Ohne visuelle Ablenkung geht die Musik in der Dunkelheit auf Wanderschaft.

Die vier Musikerinnen nehmen das Publikum mit auf eine Reise, eine Synthese zwischen Raum und Musik: Bachs komplexe Fugen, beschwingte Tänze, klagende Melodien und virtuosen Sonaten können so in ganz anderer Dimension und Präsenz gehört und erlebt werden.

Die im Zentrum stehende Triosonate in G-Dur (BWV 1039) wechselt sich ab mit Solosätzen und Ausschnitten aus der Kunst der Fuge (BWV 1080) und dem Musikalischen Opfer (BWV1079).


Das Ensemble für Alte Musik Marsyas Baroque wurde 2018 nach einer musikalischen Zusammenarbeit bei dem Festival für Alte Musik Trigonale (Österreich) gegründet.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2019 wurde das Ensemble mit einem Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler*innen, sowie mit dem Sonderpreis Alte Musik der Ensemble Akademie Freiburgausgezeichnet. Ebenfalls 2019 erlangte das Ensemble den ersten Preis des 20.Biagio-Marini-Wettbewerbs in Neuburg an der Donau.

Mit seinem breiten Repertoire an virtuosen Werken des 17. und 18. Jahrhunderts ist Marsyas Baroque in Österreich, Deutschland und in den Niederlanden aufgetreten. Weiterhin wurde das Ensemble von internationalen Festivals für junge Ensembles (Fringe Festival for Early Music Utrecht 2019, Fringe Festival Musica Antiqua Brugge 2019) sowie zur Trigonale 2020 eingeladen.

Das Ensemble wurde von renommierten Musikern wie Shunske Sato, Peter Trefflinger, Michael Fürst und Mieneke van der Velden unterrichtet.
Die vier Musikerinnen bereichern ihre Konzertprogramme gerne mit Rezitationen oder zeitgenössischer Musik und lassen durch ihre lebhafte und spontane Kommunikation auf der Bühne die Musik in jedem Moment neu entstehen. Mit seinen Kinderprogrammen möchte das Ensemble auch junges Publikum für Alte Musik begeistern.

Die Mitglieder von Marsyas Baroque studierten bei Veronika Skuplik, Dorothee Oberlinger, Maurice Steger, Silvia Márquez, Carsten Lohff, Viola de Hoog und Hille Perl und musizierten in Orchestern wie dem European Union Baroque Orchestra, Weser Renaissance, Montis Regalis und anderen.

 

Foto (c) Foppe Schut

Marsyas Baroque

Paula Pinn, Blockflöte
María Carrasco, Barockvioline
Konstanze Waidosch, Barockcello
Sara Johnson, Cembalo/Orgel