25/7/2021
Sonntag
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18:00 Uhr
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Kreuzkapelle Großostheim | 18,– €
18,– €

Kammerkonzert

»Verknappung der Musik auf Mitteilungswürdiges«, »Vermeidung oberflächlichen Zierrats«, das »Bemühen um höchste Differenzierung des Ausdrucks«. Diese und noch einige andere schöne beschreibende Worte könnte man für die Musik von Beethoven finden – aber auch nicht minder für die des Ungarn György Kurtág. Und das, obwohl die Lebenszeiten beider Komponisten mehr als ein Jahrhundert auseinanderliegen. Aber Kurtág gibt einen wichtigen Fingerzeig: »Meine Muttersprache ist Bartók und Bartóks Muttersprache war Beethoven«. Der Verweis auf die Generationenfolge ist schon deshalb so wichtig, weil sich der Ungar als Teil der europäischen Tradition versteht. Und so knüpfen seine zu aphoristischen Kürzeln neigenden Werke auch bei Beethoven an, der die Kammermusik als kompositorisches Laboratorium ansah.

Dauer ca. 80 Min.

Foto (c) Natalia Jansen

Duo Schepansky-Wehrmeyer

Julius Schepansky, Akkordeon
Mascha Wehrmeyer, Violine


Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate für Violine und Klavier G-Dur BWV 1019

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Auswahl von Menuetten WoO9

György Kurtág (*1926)
Tre pezzi op. 14e für Violine und Klavier, Bearbeitung

François Couperin (1668-1733)
Werke für Klavier solo

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
aus 24 Präludien und Fugen op. 87 für Klavier solo Nr. 8 in fis-moll

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate für Violine solo C-Dur, Nr. 3, BWV 10050

Alfred Schnittke (1934-1998)
Suite im alten Stil für Violine und Klavier