27/7/2018
Freitag
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20:00 Uhr
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Stiftsbasilika
20,–/15,– €

Trio Céleste

Sebastian Berner, geboren 1994, erhielt neunjährig seinen ersten Trompetenunterricht bei Markus Klein. Beim Wettbewerb Jugend musiziert ist er mehrfacher erster Bundespreisträger. Weitere erste Preise gewann er beim Carl-Schroeder-Wettbewerb in Sondershausen sowie beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes 2010. Im Jahr 2011 erhielt er den Musikförderpreis der Kreissparkasse Waiblingen, die ihn seitdem zusätzlich mit einem Stipendium unterstützt. 2015 gewann Sebastian Berner beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin den zweiten Preis und wurde Stipendiat bei Yehudi Menuhin „Live Music Now“.  Im selben Jahr erspielte er sich den ersten Preis beim Internationalen Trompetenwettbewerb Bad Säckingen und gewann den Ingolstädter Musikförderpreis sowie den Publikumspreis. 2016 erhielt er beim Deutschen Musikwettbewerb einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und wurde Stipendiat des Deutschen Musikrats. 2017 erzielte er den 1. Preis des Internationalen Bodensee-Musikwettbewerbs in Überlingen. Von 2013 bis 2016 studierte Sebastian Berner bei Hannes Läubin an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2016 ist er Student bei Reinhold Friedrich an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Maximilian Sutter, geboren 1994, studiert seit 2013 an der Musikhochschule Karlsruhe bei Reinhold Friedrich. Weitere musikalische Impulse erhielt er u. a. durch Klaus Schuhwerk, Frits Damrow, Jeroen Berwaerts und Manuel Blanco. Er gewann zahlreiche erste Bundespreise bei Jugend musiziert in der Solo- und Ensemblewertung und war Semifinalist des Deutschen Musikwettbewerbs 2013. Mit seinem 2014 gegründeten Blechbläserquintett ,,Ardenti Brass“ gewann er noch im selben Jahr den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb der Europastadt Passau in der Kategorie Professionals. 2015 erhielt er den 3. Preis beim Internationalen Trompetenwettbewerb in Bad Säckingen. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 erreichte er das Semifinale und wurde mit einem Stipendium ausgezeichnet, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK). 2017 erzielte er den 2. Preis des Internationalen Bodensee-Musikwettbewerbs in Überlingen.

Amelie Held (Orgel) wurde 1996 in Karlsruhe geboren  und wuchs in München auf. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten  Unterricht am Klavier, kurz darauf auf der Violine. 2010 begann sie mit  dem Orgelspiel in der Klasse von Heidi Emmert an der Hochschule für   Katholische Kirchenmusik Regensburg. Bei Jugend musiziert 2012 erhielt   sie den ersten Preis auf Bundesebene. Meisterkurse u. a. bei Edgar Krapp, Bernhard Haas und Guy Bovet ergänzen ihre Ausbildung. Amelie Held ist nicht nur Organistin, sondern auch Violinistin und Kammermusikerin. Mit zwölf Jahren wurde sie als Jungstudentin in die  Klasse des Violinprofessors Conrad von der Goltz aufgenommen, der sie  bis zu ihrem Abitur 2014 unterrichtete. Während der Schulzeit hatte sie in mehreren Münchner Jugendorchestern die Konzertmeisterposition inne und wurde 2014 in das Gustav Mahler Jugendorches­ter aufgenommen, wo sie unter namhaften Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt  und Jonathan Nott auftreten durfte. Konzerte und Meisterkurse, u. a. bei  Julia Fischer, Ingolf Turban und Michael Wolf, führten sie bereits  durch ganz Europa und in die USA. Seit Herbst 2014 studiert Amelie  Held an der Hochschule für Musik Detmold sowohl Violine in der Klasse  von Ulrike-Anima Mathé als auch Orgel in der Klasse von Martin Sander.  Ab 2016 studiert sie parallel am Conservatoire National Supérieur de  Musique in Paris und hat somit Gelegenheit, u. a. mit Olivier Latry und  Thierry Escaich zu arbeiten. Im Rahmen des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 wurde sie im Fach Orgel mit einem Stipendium ausgezeichnet, das  mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler verbunden  ist.

Sebastian Berner, Trompete
Maximilian Sutter, Trompete
Amelie Held, Orgel

Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler"

A. Vivaldi (1678-1741) Konzert in C-Dur für zwei Trompeten und Orgel

J. S. Bach (1685-1750)
„Wachet auf ruft uns die Stimme“ Choralbearbeitung aus BWV 140

G. B. Viviani (1638-1693) Sonata Prima op. 4

J. S. Bach
„Schmücke dich, o liebe Seele“ BWV 654

F. O. Manfredini (1684-1762) Konzert in C-Dur

J. S. Bach
„Es wolle Gott uns gnädig sein“ Choralbearbeitung aus BWV 76

G. P. Telemann (1681-1767) aus: 12 Marches héroïques TWV 50:31-42

J. S. Bach
Konzert in d-Moll für Orgel solo BWV 596

A. Scarlatti (1660-1725)
Toccata in D-Dur für zwei Trompeten und Orgel